Prof. Dr. Claudia Lepp

Leiterin

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Biographie

  • Okt. 1984 – Mai 1991 Studium der Geschichte und Germanistik an der Albert Ludwigs-Universität Freiburg
  • Okt. 1991 – Dez. 1994 Promotionsstudium
  • Okt. – Dez. 1991 Graduiertenförderung des Landes Baden-Württemberg
  • Jan. 1992 – Sept. 1994 Promotionsförderung des Evangelischen Studienwerks
  • Dez. 1994 Promotion zum Dr. phil.
  • Oktober 1995 Preis der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten über den Liberalismus (Friedrich Naumann-Stiftung).
  • Okt. 1995 – Feb. 1997 Referendarin für den höheren Bibliotheksdienst bei der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.
  • Feb. 1997 – Mai 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte
  • Seit Juni 2000 Leiterin der Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte (München).
  • Juni 2004 – März 2007 Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte am Institut für Geschichte der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe (TH).
  • Februar 2006 Therese von Bayern-Preis (Ludwig Maximilians-Universität München).
  • April 2007 – April 2014 Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Ludwig Maximilians-Universität München.
  • Dez. 2007 – März 2010 Leiterin des DFG-Projektes „Kontroversen über Gewalt und gesellschaftlichen Wandel. Der Protestantismus und die politisch motivierte Gewaltanwendung in den 1960er und 70er Jahren“ an der LMU München.
  • Mai 2009 - Juli 2018 Mitglied des Internationalen Graduiertenkollegs „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“ an der LMU München. http://www.igk-religioese-kulturen.uni-muenchen.de/index.html
  • Dezember 2012- Oktober 2019 Mitglied der DFG-Forschergruppe „Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik 1949-1989“ an der LMU München. http://www.for1765.evtheol.uni-muenchen.de/ 
  • Seit Mai 2014 apl. Professorin an der LMU München.
     

Mitgliedschaften

  • Project Board der DFG-Forschungsgruppe 2973 „Katholischsein in der Bundesrepublik Deutschland. Semantiken, Praktiken, Emotionen in der westdeutschen Gesellschaft 1965–1989/90“. 
  • Arbeitsgemeinschaft „Erforschung des Kirchentages“ des Deutschen Evangelischen Kirchentages (stellv. Vorsitzende)
  • Arbeitskreis gesellschaftlicher Gruppen der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (stellv. Mitglied)
  • Internationales Kuratorium der Versöhnungskirche Dachau
  • Beratergruppe des Projekts "Belastendes Erbe - Kirchliche Objekte aus der Zeit des Deutschen Reiches (1870-1945)" der Evangelischen Akademie in der Pfalz
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie

Herausgeberschaften

  • Zusammen mit Horst Gorski, Sebastian Kranich und Harry Oelke: Kirchliches Jahrbuch für die Evangelische Kirche in Deutschland 131, 2004/5 ff.
  • Zusammen mit Harry Oelke: Mitteilungen zur Kirchlichen Zeitgeschichte 1, 2007 ff.
     
Mitteilungen zur Kirchlichen Zeitgeschichte

Die Zeitschrift beschäftigt sich mit der Entwicklung des deutschen und internationalen Protestantismus im 20. Jahrhundert und somit mit der Genese der Gegenwart und ihren Herausforderungen. Sie enthält Aufsätze, Bibliographien, Forumsbeiträge, Projekt- und Tagungsberichte sowie Nachrichten über zeitgeschichtliche Aktivitäten in den Landeskirchen und andernorts.

Inhalt Heft 16 (2022)

Aufsätze
Kein Platz für Abraham und Mose in Gottes Haus. Die systematische ‚Entjudung‘ der Thüringer Kirchenräume in der NS-Zeit
Michael Weise

Diskrete ‚Entjudung‘. Theorie und Praxis antisemitischer Umgestaltungen von Kirchenräumen am Beispiel der Eisenacher Georgenkirche (1939–1940)
Jochen Birkenmeier

Die Denkschrift „Wehrbeitrag und christliches Gewissen“. Eine Zäsur im Ringen um die protestantische Debattenhoheit in der Wiederbewaffnungsfrage
Hendrik Meyer-Magister

Vom Tübinger Memorandum zu den Ostverträgen: Kirchlich-politische Dissonanzen
Klaus Fitschen

Buchpräsentation
Neue Publikationen zum bayerischen Landesbischof Hans Meiser und zur Geschichte des bayerischen Protestantismus in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft
Christiane Kuller

Forschungsberichte
Deutsche Christen als „Christen der Zukunft“? Kontinuität und
Diskontinuität des Nationalprotestantismus in Westdeutschland
von 1945 bis in die 1970er Jahre
Marvin Becker

Hermann Dörries (1895–1977) – Ein Kirchenhistoriker im Wandel
der politischen Systeme Deutschlands
Aneke Dornbusch

Westdeutscher Protestantismus und Nahostkonflikt. Eine Untersuchung theologischer und politischer Deutungsmuster 1967–1989
Verena Susanne Mildner-Misz

Gewerkschaften und Kirche im gesellschaftlichen Wandel. Das Verhältnis von gewerkschaftlicher Politik und Protestantismus (1960er bis 1980er Jahre)
Dimitrij Owetschkin

Die „Offene Arbeit“ Thüringer Prägung in der DDR zwischen SED-Staat und Kirche 1968 bis 1989
Christiana Steiner

Tagungsbericht
Martin Niemöller und seine internationale Rezeption – Martin Niemöller and his international reception
Michael Heymel

Nachrichten
Nachrichten aus der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte
Nachrichten aus Kirchengeschichtlichen Vereinigungen


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 20. Juni 2022 11:09